Dieser Punkt kostet die meiste Zeit, weil er selten irgendwo steht: Der CSV-Import für elektronische Kontoauszüge in Lexware Office (früher lexoffice) übernimmt nur vier Felder. Alles andere, was in Ihrer Datei steht, wird beim Import verworfen.
Datum – im Format TT.MM.JJJJwird übernommen
Auftraggeber / Empfängerwird übernommen
Verwendungszweckwird übernommen
Betrag – vorzeichenbehaftet oder als Soll/Habenwird übernommen
Kategorie, Steuersatz, Belegnummer, Saldonicht importierbar
Wollen Sie Belegnummer, Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel oder Kostenstelle mitgeben, ist der Bank-CSV-Import der falsche Weg. Dafür gibt es andere Kanäle:
ASCII-Buchungsstapel
In den Desktop-Programmen über Datei → Import → ASCII. Trägt Belegdatum, Konto, Gegenkonto und Steuerschlüssel.
DATEV EXTF
Der Weg zur Steuerkanzlei – ein vollständiger Buchungsstapel statt reiner Kontoumsätze.
Öffentliche API
Für automatisierte Anbindungen, wenn ein Dateiimport grundsätzlich zu grob ist.
Für den klassischen Fall – Kontoumsätze einer nicht angebundenen Bank nachtragen – bleibt der Bank-CSV-Import trotzdem der richtige und schnellste Weg. Die vier Felder reichen dafür vollkommen aus, weil die Zuordnung zu Kategorien ohnehin in Lexware passiert und nicht in der Datei.