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Ihr Konto ist nicht angebunden, der Abruf hat eine Lücke, oder Sie brauchen Umsätze aus einem Zeitraum, der weiter zurückliegt als der Abruf reicht.
Bank CSV Hub
Nicht jedes Konto ruft sauber in Lexware ab. Für historische Zeiträume, nicht angebundene Konten oder Bankstörungen ist ein strukturierter Bankdatenimport per CSV entscheidend – egal ob Sie mit Lexware Office (früher lexoffice) oder einem Desktop-Programm arbeiten.
Ihr Konto ist nicht angebunden, der Abruf hat eine Lücke, oder Sie brauchen Umsätze aus einem Zeitraum, der weiter zurückliegt als der Abruf reicht.
Unvollständige Bankdaten führen zu falschen Salden. CSV-Imports müssen kontrolliert, nicht blind eingespielt werden.
Für historische oder nicht angebundene Konten.
Lücken gezielt nachimportieren.
Fremdwährungen und Gebühren separat prüfen.
Bankabruf und CSV-Workaround kombinieren.
Banken bieten Kontoumsätze meist in mehreren Formaten an, und die Wahl entscheidet darüber, wie viel Nacharbeit Sie haben. Die drei, die Ihnen im Online-Banking begegnen:
Von jeder Bank anders aufgebaut. Flexibel, aber Spalten müssen zugeordnet werden.
Bankenstandard mit festen Feldern. Wird direkt erkannt, ist aber älter und knapper.
Der XML-Nachfolger von MT940. Am ausführlichsten, inklusive strukturiertem Verwendungszweck.
Wenn Ihre Bank CAMT oder MT940 anbietet, nehmen Sie das – diese Formate sind genormt, sodass die Zuordnung der Felder entfällt. CSV ist der Weg für alles andere: Jede Bank baut ihre Spalten selbst, weshalb es kein einheitliches Bank-CSV gibt und die Zuordnung einmal pro Bank erledigt werden muss.
Fast jeder fehlgeschlagene Import lässt sich auf eines dieser vier Details zurückführen:
Der Klassiker ist die Kodierung: Öffnet man eine Bank-CSV kurz in Excel und speichert sie, werden aus Umlauten oft dauerhaft Fragezeichen – der Import läuft dann zwar durch, aber die Verwendungszwecke sind beschädigt. Öffnen Sie die Datei deshalb möglichst gar nicht erst, sondern importieren Sie sie direkt so, wie die Bank sie geliefert hat.
Nur wenn das Format passt oder vorher normalisiert wird.
Bei nicht angebundenen Konten, historischen Daten oder Workarounds.
Nur so erkennen Sie doppelte oder fehlende Umsätze.
Wenn die Bank CAMT.053 oder MT940 anbietet, nehmen Sie das – beide sind genormt, sodass die Feldzuordnung entfällt. CSV ist der Weg für alle anderen Fälle, erfordert aber eine einmalige Spaltenzuordnung pro Bank, weil jede Bank ihr CSV anders aufbaut.
Das ist fast immer die Zeichenkodierung. Wird eine Bank-CSV in Excel geöffnet und gespeichert, wechselt sie oft von UTF-8 auf eine ältere Kodierung und die Umlaute gehen verloren. Laden Sie die Datei in dem Fall erneut von der Bank und importieren Sie sie, ohne sie vorher zu öffnen.
Über den Saldo. Nach dem Import muss der Kontostand in Lexware am letzten importierten Tag exakt dem Kontostand im Online-Banking entsprechen. Weicht er ab, ist die Differenz meist genau eine Buchung – suchen Sie gezielt nach diesem Betrag.
Beides sind gängige Bezeichnungen für denselben Vorgang: Kontoumsätze, die nicht per automatischem Bankabruf ankommen, werden als Datei nachgetragen. In Lexware heißt der Menüpunkt je nach Programm „Kontoumsätze importieren" oder „elektronischer Kontoauszug". Gemeint ist immer der hier beschriebene Weg: Datei bei der Bank exportieren, Format prüfen, importieren, Saldo kontrollieren.