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Bei Klarna zahlt der Kunde später, Sie bekommen Ihr Geld früher – und diese zeitliche Verschiebung ist genau das, was den Bankabgleich durcheinanderbringt.
Klarna & Mollie zu Lexware
Klarna und Mollie wirken im Bankkonto oft wie einfache Auszahlungen. Für Lexware müssen aber Umsätze, Zahlungsanbieter-Gebühren, Rückerstattungen und Auszahlungsperioden sauber getrennt bleiben.
Bei Klarna zahlt der Kunde später, Sie bekommen Ihr Geld früher – und diese zeitliche Verschiebung ist genau das, was den Bankabgleich durcheinanderbringt.
Umsätze, Gebühren und Refunds werden im Anbieter-Backend erklärt, nicht im Bankauszug. Lexware braucht diesen Zwischenschritt.
Shop- oder Rechnungsumsätze nicht nur aus dem Bankeingang ableiten.
Klarna- und Mollie-Gebühren als Kostenposition dokumentieren.
Rückerstattungen separat prüfen, damit sie nicht in der Auszahlung verschwinden.
Auszahlungen als Kontrollsumme für Lexware und Bankkonto verwenden.
Klarna verkauft dem Kunden einen Zahlungsaufschub und Ihnen die Sicherheit, trotzdem zügig bezahlt zu werden. Buchhalterisch heißt das: Der Umsatz entsteht beim Kauf, das Geld kommt zu einem anderen Zeitpunkt, und dazwischen liegt eine Forderung gegen Klarna – nicht gegen den Kunden.
Das ist der entscheidende Unterschied zu einem Zahlungsdienstleister wie Mollie, der lediglich eine Zahlung durchleitet. Bei Klarna wechselt der Schuldner. Ihre Forderung richtet sich ab dem Verkauf gegen Klarna, und ein Zahlungsausfall des Kunden ist – je nach Vereinbarung – nicht mehr Ihr Problem.
Führen Sie sowohl Klarna als auch Mollie in Lexware als eigenes Konto. Der Verkauf erhöht das jeweilige Anbieterkonto um den Bruttobetrag, die Gebühr mindert es als Aufwand, die spätere Überweisung aufs Girokonto ist eine reine Umbuchung. Der Saldo dieses Kontos entspricht dann jederzeit dem, was der Anbieter Ihnen noch schuldet.
Rücksendungen sind der Punkt, an dem es unübersichtlich wird: Storniert der Kunde nach der Auszahlung, holt sich Klarna den Betrag über die nächste Abrechnung zurück. Buchen Sie das als Minderung des Anbieterkontos, nicht als neue Ausgabe – sonst steht am Jahresende ein Aufwand in den Büchern, der nie einer war.
Klarna-Zahlungen sollten mit Auszahlungen, Gebühren und Rückerstattungen getrennt vorbereitet werden. Der Bankeingang allein erklärt die Buchung meist nicht ausreichend.
Mollie-Gebühren sollten als eigene Kostenposition oder eigener Gebührenbeleg erfasst werden, statt sie mit Umsätzen zu verrechnen.
Beide Zahlungsanbieter erzeugen ähnliche Abstimmungsfragen: Auszahlungen sind saldiert, Gebühren und Refunds müssen separat nachvollziehbar bleiben.
Ja. Mit anonymisiertem Beispiel-CSV kann ein Importpfad für konkrete Klarna- oder Mollie-Exportformate geprüft werden.
lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt – es ist dasselbe Cloud-Produkt. Viele Anleitungen, Foreneinträge und Plugin-Namen nutzen weiterhin den alten Namen. Davon zu unterscheiden sind die Desktop-Programme wie Lexware buchhaltung, die teilweise andere Importformate erwarten. Die hier beschriebenen CSV-Workflows funktionieren mit beiden.
Nicht ganz. Mollie leitet eine Zahlung durch; Klarna gewährt dem Kunden einen Aufschub und tritt Ihnen gegenüber selbst als Schuldner auf. Ab dem Verkauf richtet sich Ihre Forderung gegen Klarna, nicht mehr gegen den Kunden.
Als Minderung des Klarna-Kontos, nicht als neue Ausgabe. Klarna verrechnet den Betrag mit der nächsten Abrechnung. Wer das als Aufwand bucht, weist am Jahresende Kosten aus, die nie entstanden sind.
lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt – dasselbe Cloud-Produkt. Viele Anleitungen und Foreneinträge nutzen weiter den alten Namen. Davon zu unterscheiden sind die Desktop-Programme wie Lexware buchhaltung, die teilweise andere Importformate erwarten.