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Amazon rechnet alle 14 Tage ab, zieht mehrere Gebührenarten gleichzeitig ein – und Sie brauchen aus dem Abrechnungsbericht eine Buchung, die zum Bankeingang passt.
Amazon zu Lexware
Amazon-Abrechnungen sind selten eine einfache Bankbuchung. Verkäufe, FBA-Gebühren, Erstattungen, Lagerkosten und Auszahlungen müssen getrennt nachvollziehbar bleiben, damit Lexware später zum Seller-Central-Bericht passt.
Amazon rechnet alle 14 Tage ab, zieht mehrere Gebührenarten gleichzeitig ein – und Sie brauchen aus dem Abrechnungsbericht eine Buchung, die zum Bankeingang passt.
Der Bankeingang zeigt nur die Auszahlung. Die eigentlichen Erlöse und Amazon-Gebühren müssen aus den Amazon-Berichten erklärt werden.
Verkäufe pro Zeitraum, Land und Steuersituation nicht mit Gebühren verrechnen.
Amazon-Gebühren als Aufwand nachvollziehbar dokumentieren.
Refunds getrennt prüfen, damit Umsatzkorrekturen nicht in Auszahlungen verschwinden.
Am Ende muss die vorbereitete Logik zur Amazon-Auszahlung auf dem Bankkonto passen.
Bei Amazon reicht der Kontoauszug noch weniger als anderswo: Eine Auszahlung fasst zwei Wochen Verkäufe zusammen und ist bereits um mehrere, sehr unterschiedliche Gebührenarten gekürzt. Die einzige Quelle, die das auflöst, ist der Abrechnungsbericht (Settlement Report) aus Seller Central.
Die Gebührenarten gehören dabei nicht in einen Topf, weil sie betriebswirtschaftlich Verschiedenes bedeuten:
Prozentual je Produktkategorie, fällt bei jedem Verkauf an.
Versand und Verpackung durch Amazon, abhängig von Größe und Gewicht.
Zeitabhängig, unabhängig vom Verkauf – auch für unverkaufte Ware.
Lagergebühren sind der Posten, der am häufigsten übersehen wird, weil er auch dann anfällt, wenn nichts verkauft wurde. Wer nur verkaufsbezogene Gebühren bucht, findet am Jahresende eine Differenz, die sich nicht mehr zuordnen lässt.
Die Kontrollrechnung ist simpel: Bruttoumsätze minus alle Gebühren minus Erstattungen muss exakt den Auszahlungsbetrag ergeben. Geht sie auf den Cent auf, ist die Buchung vollständig. Weil ein Abrechnungszeitraum fast immer über den Monatswechsel reicht, buchen Sie die Umsätze periodengerecht und führen den offenen Betrag bis zur Gutschrift auf einem Verrechnungskonto.
Für Amazon FBA ist meist ein strukturierter CSV- oder Sammelbeleg-Workflow nötig, weil Umsätze, Gebühren, Erstattungen und Auszahlungen getrennt geprüft werden müssen.
Wichtig sind Bestellumsätze, Erstattungen, FBA-Gebühren, Verkaufsgebühren, Lagergebühren, Auszahlungen und der Zeitraum des Abrechnungsberichts.
Die Auszahlung ist bereits saldiert. Für Lexware sollten Bruttoumsätze, Gebühren und Erstattungen nachvollziehbar getrennt bleiben.
Nein. Sie beschreibt den sauberen Workflow und hilft bei der Vorbereitung. Neue Amazon-Exportformate können über Bank2Lexware angefragt werden.
lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt – es ist dasselbe Cloud-Produkt. Viele Anleitungen, Foreneinträge und Plugin-Namen nutzen weiterhin den alten Namen. Davon zu unterscheiden sind die Desktop-Programme wie Lexware buchhaltung, die teilweise andere Importformate erwarten. Die hier beschriebenen CSV-Workflows funktionieren mit beiden.
Den Abrechnungsbericht (Settlement Report) aus Seller Central. Er ist die einzige Quelle, die Bruttoumsätze, alle Gebührenarten, Erstattungen und den resultierenden Auszahlungsbetrag zusammen ausweist. Der Kontoauszug allein zeigt nur die Endsumme.
Das sind meist Lagergebühren. Sie fallen zeitabhängig an, auch für Ware, die sich nicht verkauft hat, und lassen sich deshalb keinem Umsatz zuordnen. Sie gehören als eigener Aufwandsposten gebucht.
lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt – dasselbe Cloud-Produkt. Viele Anleitungen und Foreneinträge nutzen weiter den alten Namen. Davon zu unterscheiden sind die Desktop-Programme wie Lexware buchhaltung, die teilweise andere Importformate erwarten.