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Sie haben eine Shopify-Anbindung eingerichtet, aber der Bankabgleich geht trotzdem nicht auf: Auf dem Konto landet eine Sammelauszahlung, in der Buchhaltung stehen Einzelrechnungen – und die Differenz sind die Gebühren.
Lexware Shopify App
Wer nach der Lexware Shopify App sucht – oder nach der lexoffice Shopify App, wie das Produkt vor der Umbenennung in Lexware Office hieß – erwartet meist eine vollständige Buchhaltungsautomatik. In der Praxis bleiben Shopify Payments, Stripe-Gebühren, Refunds und der Bankabgleich Themen, die Sie selbst abstimmen müssen.
Sie haben eine Shopify-Anbindung eingerichtet, aber der Bankabgleich geht trotzdem nicht auf: Auf dem Konto landet eine Sammelauszahlung, in der Buchhaltung stehen Einzelrechnungen – und die Differenz sind die Gebühren.
Eine App kann Rechnungs- oder Bestelldaten übertragen, aber nicht automatisch jede Zahlungsanbieter- und Gebührenfrage lösen.
Werden Rechnungen erzeugt, übertragen oder nur referenziert?
Shopify Payments und Stripe-Payouts separat betrachten.
Payment-Gebühren als eigene Kosten vorbereiten.
Für Monatsabschlüsse oft praktikabler als Einzelbuchungen.
Der häufigste Stolperstein ist kein Fehler der Integration, sondern ein Strukturunterschied: Shopify rechnet in Auszahlungen ab, Ihre Buchhaltung denkt in Rechnungen. Ein Beispiel für einen typischen Payout:
Auf dem Kontoauszug erscheint nur die letzte Zeile. Wenn Sie die 14 Rechnungen einzeln gebucht haben, sucht Lexware nach 1.248,60 € und findet 1.140,99 € – die Differenz von 107,61 € ist keine fehlende Zahlung, sondern Gebühr plus Rückerstattung. Genau hier reißt die Automatik ab, unabhängig davon, welche App die Bestelldaten geliefert hat.
Sauber wird es, wenn Sie pro Auszahlung einen Sammelbeleg bilden: eine Buchung über die Bruttoumsätze, eine Gegenbuchung für die Gebühren als Aufwand, eine für Rückerstattungen – zusammen ergeben sie exakt den Betrag, der auf dem Konto ankommt. Der Bankabgleich greift dann wieder auf Anhieb, und beim späteren DATEV-Export bleibt die Gebühr als eigener Aufwandsposten sichtbar statt im Umsatz unterzugehen.
Ja, es gibt Shopify-Integrationsansätze für Lexware. Der konkrete Funktionsumfang sollte geprüft werden.
Nicht zwingend vollständig. Payments, Gebühren und Payouts müssen separat abgestimmt werden.
Bei Sammelbelegen, Payout-Gebühren und CSV-basierten Kontroll- oder Nachimport-Workflows.
Es ist dasselbe Produkt: lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt. Ältere Anleitungen, Foreneinträge und Plugin-Bezeichnungen nutzen weiterhin den Namen lexoffice – gemeint ist die gleiche Cloud-Buchhaltung. Davon zu unterscheiden ist die klassische Desktop-Software Lexware buchhaltung, die andere Importformate erwartet.
Für den Bankabgleich reicht ein Sammelbeleg je Auszahlung und ist deutlich pflegeleichter. Einzelbuchungen sind nur nötig, wenn Sie Umsätze pro Rechnung auswerten oder OSS-relevante Verkäufe nach Ländern trennen müssen – dann bilden Sie den Sammelbeleg zusätzlich nach Steuersätzen und Regionen ab.
Sie mindern die Auszahlung des Zeitraums, in dem sie ausgezahlt werden – nicht den ursprünglichen Umsatzmonat. Deshalb weicht die Summe der Rechnungen eines Monats fast immer von der Summe der Bankgutschriften ab. Buchen Sie die Erstattung im Sammelbeleg der betroffenen Auszahlung, dann bleibt der Abgleich stimmig.