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Sie wollen eine einzelne Shopify-Gutschrift korrekt in Lexware Office (früher lexoffice) erfassen und brauchen die Aufteilung in Umsatz, Gebühr und Erstattung – inklusive der Frage, welcher Monat welchen Umsatz bekommt.
Shopify Auszahlung zu Lexware
Die Shopify-Auszahlung ist nicht der eigentliche Umsatz. Sie ist eine saldierte Zahlung, hinter der Bestellungen, Steuern, Gebühren, Rückerstattungen und Zahlungsanbieterlogik stehen.
Sie wollen eine einzelne Shopify-Gutschrift korrekt in Lexware Office (früher lexoffice) erfassen und brauchen die Aufteilung in Umsatz, Gebühr und Erstattung – inklusive der Frage, welcher Monat welchen Umsatz bekommt.
Wenn nur der Bankeingang gebucht wird, fehlen Umsatzgruppen, Gebühren und Erstattungen. Der Monatsabschluss lässt sich dann kaum gegen Shopify abstimmen.
Umsätze nach Zeitraum und Rechnungsland bilden die Grundlage.
Auszahlungen müssen gegen die zugrunde liegenden Verkäufe abgestimmt werden.
Gebühren können separat als Ausgabe- oder Gebührenbeleg vorbereitet werden.
Rückerstattungen gehören in die Monatslogik, nicht nur in den Bankabgleich.
Shopify zahlt in Zyklen aus, nicht in Kalendermonaten. Eine Bestellung vom 29. Januar kann am 3. Februar auf dem Konto landen – und genau dort entstehen die Abweichungen, die man am Jahresende mühsam sucht. Für die Buchhaltung gilt: Der Umsatz gehört in den Monat der Leistung, die Bankgutschrift in den Monat des Zahlungseingangs. Beide Daten dürfen auseinanderfallen.
Praktisch heißt das: Buchen Sie den Sammelbeleg mit dem Belegdatum des Umsatzzeitraums, nicht mit dem Datum der Auszahlung. Die Differenz zwischen beiden landet auf einem Verrechnungskonto – ein Geldtransit- oder Zwischenkonto, das zum Monatsende den Betrag ausweist, der bei Shopify noch unterwegs ist. Ist dieses Konto am Jahresende nicht null, fehlt genau eine Auszahlung.
Sobald Sie an Privatkunden im EU-Ausland verkaufen, reicht ein einziger Sammelbeleg nicht mehr. Die Lieferschwelle von 10.000 € gilt EU-weit zusammengerechnet, und oberhalb davon schulden Sie den Steuersatz des Bestimmungslandes. Trennen Sie den Sammelbeleg deshalb von Anfang an in drei Gruppen:
Regulärer Inlandsumsatz mit 19 % bzw. 7 %.
Je Bestimmungsland getrennt – relevant für die OSS-Meldung.
Ausfuhrlieferung, in der Regel steuerfrei.
Diese Aufteilung nachträglich aus gebuchten Einzelbelegen zu rekonstruieren ist deutlich aufwendiger, als sie beim Erstellen des Sammelbelegs gleich mitzunehmen. Der Shopify-Report liefert die Länderspalte bereits mit.
Die Auszahlung ist saldiert. Für Lexware sollten Umsätze, Gebühren und Refunds getrennt nachvollziehbar bleiben.
Gebühren sollten als eigene Kostenposition oder eigener Beleg vorbereitet werden.
Ja. Der Shopify-Workflow erstellt Monatsdaten für Lexware und kann Payout-Gebühren berücksichtigen.
Auf das Ende des Umsatzzeitraums, nicht auf das Auszahlungsdatum. Die zeitliche Lücke bis zur Bankgutschrift bilden Sie über ein Verrechnungs- oder Geldtransitkonto ab. So bleibt der Umsatz periodengerecht und der Bankabgleich trotzdem sauber.
Übersteigen Rückerstattungen die Umsätze eines Zyklus, zieht Shopify den Restbetrag vom nächsten Payout ab oder bucht ihn vom Konto ab. Buchen Sie den Vorgang trotzdem als eigenen Beleg – sonst fehlt später die Gegenbuchung zur Belastung auf dem Kontoauszug.
Ja. lexoffice heißt inzwischen Lexware Office – es ist dasselbe Produkt, und der beschriebene Weg über Sammelbelege und ein Verrechnungskonto funktioniert dort identisch.