Wann Sie diese Seite brauchen
Sie verkaufen über einen Marktplatz, bekommen alle paar Tage eine Sammelauszahlung – und suchen den Weg, aus dieser einen Zahl eine korrekte Buchhaltung zu machen.
E-Commerce Hub
E-Commerce-Buchhaltung scheitert selten an einer einzelnen CSV. Das Problem ist der gesamte Datenfluss: Shop, Marktplatz, Zahlungsanbieter, Bankkonto, Gebühren, Belege und DATEV-Export.
Sie verkaufen über einen Marktplatz, bekommen alle paar Tage eine Sammelauszahlung – und suchen den Weg, aus dieser einen Zahl eine korrekte Buchhaltung zu machen.
Wenn jeder Kanal einzeln betrachtet wird, entstehen doppelte oder fehlende Buchungen. Ein Hub hilft, die richtige Seite je Problem zu finden.
Sales Report, Payments, Stripe-Gebühren und Sammelbelege.
FBA-Gebühren, Marketplace-Auszahlungen und Seller-Central-Berichte.
Kleine Transaktionen, Plattformgebühren und saldierte Payouts.
PayPal, Stripe, Klarna und Mollie getrennt abstimmen.
Alle großen Marktplätze rechnen nach demselben Muster ab: Sie ziehen ihre Gebühren direkt vom Verkaufserlös ab und überweisen nur den Rest. Der Betrag auf Ihrem Kontoauszug ist deshalb systematisch niedriger als Ihr steuerpflichtiger Umsatz – und die Differenz ist Aufwand, den Sie sonst verschenken.
Umsatzsteuerlich zählt, was der Käufer aufgewendet hat. Wer nur die Auszahlung bucht, weist zu wenig Umsatz aus und verliert gleichzeitig die Gebühr als Betriebsausgabe. Beides zusammen kostet doppelt.
Verkaufsprovision plus Zahlungsabwicklung; Auszahlung meist alle paar Tage.
Provision, ggf. FBA-Gebühren und Lagerkosten; Abrechnung in 14-Tage-Zyklen.
Einstell-, Transaktions- und Zahlungsgebühren; zusätzlich Werbekosten.
Die Zyklen sind der Grund, warum ein Marktplatzmonat fast nie mit dem Kalendermonat deckungsgleich ist: Ein Abrechnungszeitraum, der am 28. beginnt, reicht in den Folgemonat. Buchen Sie den Umsatz deshalb periodengerecht nach Verkaufsdatum und führen Sie die offene Auszahlung bis zum Geldeingang auf einem Verrechnungskonto. Zum Jahresende zeigt dieses Konto genau das an, was der Marktplatz Ihnen noch schuldet – eine Zahl, die sonst niemand kennt.
Ein zweiter Punkt betrifft Verkäufe an Privatkunden im EU-Ausland: Ab 10.000 € EU-weit gilt der Steuersatz des Bestimmungslandes, und die Umsätze müssen nach Ländern getrennt gemeldet werden. Diese Trennung nachträglich aus Sammelbuchungen zu rekonstruieren ist deutlich aufwendiger, als sie von Anfang an mitzuführen.
Shopify, Amazon, eBay, Etsy, PayPal, Stripe, Klarna und Mollie erzeugen häufig Abstimmungsbedarf.
Nicht immer. Bei vielen kleinen Verkäufen können Sammelbelege sinnvoll sein, sofern sie nachvollziehbar sind.
Saldierte Auszahlungen ohne aufgeschlüsselte Gebühren und Refunds.
Den Verkaufspreis. Umsatzsteuerlich zählt, was der Käufer aufgewendet hat – die Marktplatzgebühr ist ein eigener Aufwand, kein Abschlag auf den Umsatz. Wer nur die Auszahlung bucht, meldet zu wenig Umsatz und verliert die Gebühr als Betriebsausgabe.
Weil Marktplätze in Abrechnungszyklen auszahlen, nicht in Kalendermonaten. Ein Zeitraum, der am 28. beginnt, reicht in den Folgemonat hinein. Buchen Sie den Umsatz nach Verkaufsdatum und führen Sie die noch offene Auszahlung bis zum Geldeingang auf einem Verrechnungskonto.
Ab 10.000 € Jahresumsatz an Privatkunden im EU-Ausland, EU-weit zusammengerechnet. Oberhalb dieser Schwelle gilt der Steuersatz des Bestimmungslandes und die Umsätze werden je Land gemeldet. Führen Sie die Trennung von Anfang an mit – nachträglich ist sie deutlich aufwendiger.