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Sie nutzen mehrere Zahlungsanbieter parallel und suchen ein Prinzip, das für alle funktioniert – statt für jeden Anbieter eine eigene Bastellösung.
Zahlungsanbieter Hub
Zahlungsanbieter sind die häufigste Ursache für Differenzen in Lexware: Sie zahlen gesammelt aus, ziehen Gebühren ab und verwalten Refunds außerhalb des Bankkontos.
Sie nutzen mehrere Zahlungsanbieter parallel und suchen ein Prinzip, das für alle funktioniert – statt für jeden Anbieter eine eigene Bastellösung.
Der Bankeingang erklärt nicht, was beim Zahlungsanbieter passiert ist. Lexware braucht die Aufschlüsselung aus dem Provider.
CSV-Import, Gebühren, Rückzahlungen und Fremdwährungen.
Payouts, Fees, Shopify Payments und Rechnungsbelege.
Provider-Gebühren und saldierte Auszahlungen.
Shop-Umsätze und Zahlungsgebühren zusammenführen.
So unterschiedlich PayPal, Stripe, Klarna und Mollie im Detail sind – buchhalterisch verhalten sie sich gleich. Jeder von ihnen hält Geld für Sie, zieht Gebühren ein und überweist später einen Saldo. Das ist exakt das Verhalten eines Bankkontos, und genau so gehört jeder Anbieter in Lexware angelegt: als eigenes Konto mit eigenem Saldo.
Daraus folgt alles Weitere fast von selbst. Der Verkauf erhöht das Anbieterkonto um den Bruttobetrag. Die Gebühr mindert es als eigener Aufwand. Die Auszahlung aufs Girokonto ist ein reiner Geldtransit ohne Ertrags- oder Aufwandswirkung. Und die Kontrolle ist immer dieselbe: Der Saldo in Lexware muss dem Saldo im Anbieter-Dashboard entsprechen.
Von täglich bis monatlich – bestimmt, wie viel zum Monatsende unterwegs ist.
Pro Transaktion abgezogen oder gesammelt am Monatsende belastet.
Mindern den nächsten Payout oder werden separat vom Konto eingezogen.
Diese Unterschiede ändern nichts am Prinzip, aber viel an der Praxis. Anbieter, die Gebühren gesammelt am Monatsende abrechnen, liefern eine saubere Summe für eine einzige Aufwandsbuchung. Anbieter, die pro Transaktion abziehen, verlangen entweder eine Aufsummierung oder einen Import, der die Gebührenspalte gleich mitbringt. Und wer täglich auszahlt, hat zum Stichtag fast nichts auf dem Verrechnungskonto – bei monatlicher Auszahlung kann dort ein erheblicher Betrag stehen, der in die Bilanz gehört.
Als eigene Kostenposition oder Gebührenbeleg, nicht einfach vom Umsatz abziehen.
Eine saldierte Auszahlung des Zahlungsanbieters, die Umsätze, Gebühren und Refunds zusammenfassen kann.
Weil der Bankauszug die internen Provider-Positionen nicht vollständig erklärt.
Ja, und es vereinfacht die Arbeit erheblich. Jeder Anbieter hält Geld für Sie und hat einen eigenen Saldo – genau wie ein Bankkonto. Nur so lässt sich der Stand in Lexware gegen das Anbieter-Dashboard prüfen, und diese Kontrolle ist der schnellste Weg, einen Fehler zu finden.
Als reine Umbuchung zwischen zwei eigenen Konten, ohne Ertrag oder Aufwand. Das Anbieterkonto wird kleiner, das Girokonto größer. Ertrag ist beim Verkauf entstanden, nicht bei der Überweisung – wer die Auszahlung nochmals als Umsatz bucht, zählt doppelt.
Der Betrag, den die Anbieter zum Stichtag noch schulden – also Geld, das verdient, aber noch nicht ausgezahlt ist. Bei täglicher Auszahlung ist das wenig, bei monatlicher kann es erheblich sein. Dieser Saldo gehört in die Bilanz und ist ein guter Plausibilitätstest.